Infos zum Thema MS

Hier entsteht eine Sammlung informativer Webseiten, Artikel und Links zum Thema MS, die ständig aktualisiert wird

 

 

Eine weitere Antikörpertherapie mit schwerwiegenden Folgen:

 

Oktober 2017: Nach schweren Leberschäden und einem Todesfall nach der Behandlung mit dem Antikörper Daclizumab (Zinbryta) konkretisiert die EMA Einschränkungen mit dem MS-Medikament:

Ärzteblatt vom 30.10.17

 

Endlich Kontrastmittel Gadolinium einschränken:

 

23. Juli 2017: Na endlich! Hoffentlich wird das auch konsequent angewendet. Seit Jahren ist inzwischen bekannt, dass Gadolinium zu bleibenden Ablagerungen im Gehirn führt, aber bisher berichten alle meine MS-Patienten, dass trotz vorhandener Alternativen immer noch Gadolinium als Kontrastmittel bei der MRT verwendet wird.
Wie war das noch? In erster Linie nicht schaden...

Ärzteblatt: EMA schränkt Verwendung von Gadolinium ein

 

 

Wie aus einer Studie wissenschaftliche Trugschlüsse gezogen werden, und zwar von allen Seiten, stellt die TAG Trier hier sehr deutlich dar.

Warnung! Äpfel-mit-Birnen-Vergleich verdreht Studienaussage

07. November 2016

Wissenswertes zur MRT

MRT-Befund und das tatsächliche Befinden des Patienten

 

Boston: Was ohnehin schon länger bekannt ist, nämlich dass die Anzahl, Größe und Lage der MS-Läsionen überhaupt nichts mit dem Befinden des Patienten zu tun haben muss, zeigt sich auch in dieser animierten Grafik hervorragend.

Über 12 Monate wurde der MS-Patient 24 mal durchs MRT geschoben, die Hirnregionen zeigen wechselnde entzündliche Läsionen in Hülle und Fülle.

Der Patient war jedoch das ganze Jahr über klinisch stabil und bekam von den heftigen Abläufen in seinem Gehirn absolut nichts mit.

 

Brain lesion dynamics. Time-lapse MRI movies reveal bright spots, representing multiple sclerosis brain lesions, that form and then grow, shrink, or disappear over 12 months in a man with RRMS—who experienced no flare-ups of symptoms in that period. Each video runs through 24 scans of a different cross-section of the brain, taken at weekly or monthly intervals during that year. (Week number is labeled, bottom right panel.)

Quelle: www.msdiscovery.org/news/news_synthesis/322-more-meets-eye

 

 

 

 

Kontrastmittel Gadolinium bleibt über Jahre im Gehirn

Zu dem oben Gesagten gesellt sich noch ein weiteres Problem hinzu.

Das Kontrastmittel kann sich über Jahre im Gehirn eines Patienten anreichern, und zwar je stärker, desto öfter MRTs angefertigt werden.

Die Folgen für die Gesundheit sind derzeit noch unklar, Radiologen raten jedoch von mehrfachen Untersuchungen, die bisher als unbedenklich galten, ab.

 

Dazu passend neue Untersuchungen, 28. Nov. 2016:

 

LifeStyle & MS

LifeStyle & MS ist ein Projekt, das sich insbesondere an neubetroffene MS-Patienten wendet.

Initiiert wurde es durch Sven Böttcher, Prof. Dr. Jörg Spitz und Anno Jordan.

Es werden verschiedene Ansätze vorgestellt, mit denen jeder Betroffene - unabhängig von der Anwendung zusätzlicher schulmedizinischer Therapieverfahren oder nicht - Anregungen und Möglichkeiten erhält, seine Erkrankung selbst positiv zu beeinflussen.

 

Einige konventionelle standardisierte MS-Therapieverfahren werden kritisch hinterfragt, es gibt unter der Kategorie "Hoffnungsträger" Berichte von Patienten, denen es trotz langer Erkrankungsdauer gut geht, es werden Anregungen für selbstbestimmtes Handeln gegeben.

 

Hier ein Auszug zum Thema Kortisonbehandlung und zum Thema MRT.

 

Mein umfangreicher Gastbeitrag auf lsms zu Homöopathie und MS.

In dem ausführlichen Artikel wird die Vorgehensweise in der klassischen Homöopathie erläutert, es werden einige typische Fallberichte von MS-Patienten vorgestellt mit den häufig auftretenden Reaktionen nach Gabe eines homöopathischen Arzneimittels.

 

 

Schauen Sie sich in Ruhe auf diesen Seiten um, sie ist mit anderen, weiteren interessanten Seiten verknüpft, auf denen man eine Fülle wertvoller Informationen findet, die häufig von Neurologen so nicht an ihre Patienten weitergegeben werden.

 

Wer dieses Projekt unterstützen möchte, sei es durch Mitarbeit, Erfahrungsberichte oder Spenden, wende sich bitte an die Initiatoren.

Apropos Spenden: Dieses Projekt ist vollständig auf Spenden angewiesen. Es gibt noch zusätzlich die tolle Möglichkeit des "Boostens", die Sie keinen Cent zusätzlich kostet, wenn Sie bei verschiedenen Firmen online einkaufen.

Hier erfahren Sie mehr dazu.

 

Hier gibt es das Buch dazu (erschienen Ende April 2015)

Sven Böttcher "Diagnose: unheilbar Therapie: selbstbestimmt"

 

Vom souveränen Umgang mit der Schulmedizin

Ein Erfahrungsbericht

Immuntherapien bei MS - eine Übersicht

Hervorragende Übersicht (PDF) des Uniklinikums Hamburg Eppendorf zu allen gängigen schulmedizinischen Immuntherapien bei MS.

2013 aktualisiert, sehr umfangreich (über 150 Seiten), aber sehr gut gemacht.

Zur Information für Patienten, die vor der Entscheidung stehen, ob sie eine pharmakologische MS-Therapie beginnen sollten.


 

Trierer Aktionsgruppe Multiple Sklerose - TAG

Hervorragende MS-Patientenaufklärung durch die TAG

 

Z. B. dieser ebenso mutige wie wahre Satz aus dem Vortrag von Dr. med. Jutta Scheiderbauer (selbst an MS erkrankt) Ende Mai 2015 in Hamburg:
"Vorsicht: alle MS-Leitlinienautoren und zahlreiche Referenten von Ärzte-und Patientenfortbildungen haben Interessenskonflikte mit der pharmazeutischen Industrie. Die MS-Leitlinie ist wissenschaftlich gering legitimiert und nicht zur allgemeinen Umsetzung geeignet."

 

Aber auch viele andere gut recherchierte Infos finden sich auf dieser neuen Seite:
 

Kurzinterview mit Dr. med. Nikolaus Hock:

 

Homöopathie bei Multipler Sklerose (bitte anklicken)

 

 

Fundstücke im Internet, die insbesondere MS-Neubetroffene gelesen haben sollten:

Die folgenden Links habe ich aus dem neuen Forum Sallys MS-Café übernommen. Vielen Dank an zitronenbluete und alle Helfer für diese Zusammenstellung!



Das Risiko, nach einem Schub für mehr als 6 Monate behindert zu sein, liegt statistisch nur im Verhältnis von 1:500 - und zwar unabhängig von MS-Medikamenten, wie eine Studie von Dr Fleming und Dr Carrithers aus 2010 zeigt (hier die engl. Kurzfassung).

Eine Australische Studie stellt die Autoimmun-Theorie als Erklärung der MS in Frage, denn es finden sich bei der Obduktion keine Lymphozyten in frischen MS-Herden. Hier die Studie in Kurzfassung, hier Prineas / Barnett im bebilderten Original.

Es gibt Infos zum MRT, von denen man als MS-Patient zumindest mal etwas gehört haben sollte.

Es gibt zusätzlich eine Kanadische Langzeitstudie zum natürlichen MS Verlauf ohne BT-Medikamente. Ermutigendes Ergebnis daraus: Auch nach 40 Jahren MS sind immer noch 4 von 5 Patienten gehfähig.

Zusätzlich wurde auf deutsch bzw. englisch auch schon mal der Nutzen der Basistherapien im Blick auf den Langzeitverlauf der MS diskutiert.

Und dann gibt es auch noch diese MS-Geschichten:

Dr. Terry Wahls

Roger Mc Dougall

Sven Böttcher